Kita und Care, wir wollen mehr! Heraus zum 8. März

Mehr von uns ist besser für alle!


Kommt mit uns in den Pflegeblock im Care-Finger auf der Demo zum internationalen feministischen Kampftag am 8. März!

 

Unsere Arbeit ist nicht erst seit der Corona-Pandemie „systemrelevant“. In Pflegeheimen, Krankenhäusern, ambulanten Diensten, Wohngruppen, Kreissälen und Assistenzberufen halten wir seit Jahren die Gesundheitsversorgung und Pflege am Laufen. Unser Verantwortungsbewusstsein gegenüber unseren Patient*innen und Klient*innen wird schamlos ausgebeutet. Wir gehen inzwischen oft weit über unsere körperlichen und psychischen Grenzen hinaus. Arbeitszeitreduzierung und früherer Renteneintritt führen uns dann direkt in die Altersarmut.

 

Die Intensivpfleger*innen am UKE wehren sich und fordern eine 1-zu-2-Betreuung. Um dies zu erreichen, weigerten sie sich Ende letzten Jahres, den Personalmangel durch Einspringen in ihrer Freizeit zu kompensieren… Es braucht endlich feste, bedarfsorientierte Personalvorgaben und eine spürbare Entlastung der Beschäftigten. Das UKE als landeseigenes Krankenhaus muss hier vorangehen. Die Zivilgesellschaft muss sich hinter die Pfleger*innen stellen!

 

Gute Arbeitsbedingungen in Care-Berufen gehen uns alle an, denn früher oder später sind wir alle auf Pflege und Unterstützung angewiesen. Kämpfen wir daher gemeinsam für ein Gesundheitssystem frei von Profitlogik, frei von Hierarchien und frei von privaten Pflege- und Krankenhauskonzernen! Wir müssen Machtstrukturen aufbrechen und Krankenhäuser demokratisch organisieren! Wir brauchen gemeinwohlorientierte Krankenhäuser und mehr Personal für eine gute und bedarfsgerechte Pflege, Versorgung und Betreuung. Wir brauchen echte Anerkennung! Der 8. März muss zum arbeitsfreien Tag werden. Applaus war gestern, jetzt wird gestreikt!

 

Dienstag den 8.März um 17 Uhr am Dammtor


Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

 

Mehr Infos findet ihr auf der Homepage des Hamburger 8. März Bündnis

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